6. – 7. Februar 2026 6. – 7. Februar 2026 6. – 7. Februar 2026 6. – 7. Februar 2026 6. – 7. Februar 2026 6. – 7. Februar 2026 6. – 7. Februar 2026 6. – 7. Februar 2026 6. – 7. Februar 2026 6. – 7. Februar 2026 6. – 7. Februar 2026 6. – 7. Februar 2026

Kommunikationsdesign BA

Antonia Eckel
ME/CFS – Erkrankten eine Stimme geben

ME/CFS ist eine häufige, schwere neuroimmunologische Erkrankung. Allein in Deutschland sind Schätzungen zufolge über 650.000 Menschen erkrankt - und die Dunkelziffer ist extrem hoch. Trotzdem hört und sieht man relativ wenig von der Krankheit und den Menschen, die darunter leiden. Warum ist das so? Und wie kann es sein, dass eine Krankheit, die so verbreitet und gleichzeitig so schwerwiegend ist, noch immer so unbekannt ist?

Im Zuge meines Projekts habe ich mich intensiv mit ME/CFS-Betroffenen auseinander gesetzt. Durch Interviews, Mails und Social Media konnte ich Eindrücke, Erfahrungen und Geschichten sammeln, die später die Grundlage meiner praktischen Arbeit bildeten. Durch textile Materialien und Techniken werden die Stimmen der Betroffenen in insgesamt vier Werkstücken fühlbar, erlebbar und drängen sich in den öffentlichen Raum - dorthin, wo sie viel zu lange nicht gehört wurden. Mit diesem Projekt möchte ich die Lebensrealität von ME/CFS-Betroffenen sichtbar machen und zur Aufklärung über diese folgenschwere Krankheit beitragen.

So viel sei vorweg genommen: Ein Leben mit ME/CFS ist ein Kampf - auf vielen Ebenen.

Betreuung:

Anda Manea Prof. Carolin Jörg

Kontakt:

antoniaeckel@gmx.de