Interaktive Medien BA
Julia Weiser
Unwirklich echt - zwischen Wissen und Verstand – Animierter Kurzfilm über menschliches Denken im Spannungsfeld künstlicher Intelligenz
Ein KI-generierter Kurzfilm erzählt die Geschichte von Menschen, die sich zunehmend auf künstliche Intelligenz verlassen und dabei Gefahr laufen, ihr eigenständiges Denken zu verlieren. Die überspitzte Erzählung lädt dazu ein, das eigene Nutzungsverhalten kritisch zu hinterfragen.
Was geschieht, wenn künstliche Intelligenz nicht nur ein Werkzeug bleibt, sondern das Denken für uns übernimmt? „Unwirklich echt – zwischen Wissen und Verstand“ begleitet Menschen auf einer Reise in die Welt der KI. Was zunächst als harmloses Werkzeug zur Unterstützung dient, entwickelt sich zunehmend zu einer unsichtbaren Abhängigkeit. Mit jeder Entscheidung, die an die Maschine abgegeben wird, verblassen unsere eigenen Ideen, unsere Kreativität und unsere Eigeninitiative. Die Grenzen zwischen Unterstützung und Kontrolle verschwimmen, bis schließlich nur noch eine Frage bleibt: Wer denkt eigentlich noch selbst?
KI verändert die Art und Weise, wie wir lernen, arbeiten und kreative Aufgaben lösen. Doch welchen Einfluss hat sie auf unser eigenes Denken? Der animierte Kurzfilm greift diese Frage in Form einer dramatischen, bewusst überspitzten Geschichte auf. Er zeigt den Menschen, der sich immer stärker auf KI verlässt, bis eigenständiges Denken, Kreativität und Erinnerungsvermögen zunehmend in den Hintergrund treten. Der Film dient nicht als Zukunftsprognose, sondern als Denkanstoß, der dazu einlädt, den eigenen Umgang mit künstlicher Intelligenz kritisch zu reflektieren. Entstanden ist ein vollständig KI-gestützter animierter Kurzfilm mit einer Laufzeit von 03:47 Minuten. Für die Umsetzung kamen OpenAI, ChatGPT, Adobe Premiere Pro, Adobe After Effects und Adobe Photoshop zum Einsatz, wobei das Projekt im Rahmen meiner Bachelorarbeit entstanden ist und wissenschaftliche Fragestellungen mit einer emotionalen filmischen Erzählweise verbindet.
Betreuung:
Rosa Rohm